NUGI
- 1:
Grundlagen. - 2:
Biochemie. - 3:
Mikrobiologie.- 3.1:
Anfang. - 3.2:
Aerobes Wachstum. - 3.3:
Kultivieren. - 3.4:
Kurzexperimente. - 3.5:
Stammkultur.- 3.5.1:
Einleitung. - 3.5.2:
Material. - 3.5.3:.
Methoden - 3.5.4:
Ergebnisse. - 3.5.5:
Diskussion. - 3.5.6:
Infoquellen. - 3.5.7:
Allgemeines.
- 3.5.1:
- 3.6:
Verdünnungsreihe. - 3.7:
Züchtung.
- 3.1:
- 4:
Molekularbiologie. - 5:
Ökologie. - 6:
Allgemeines.
Stammkultur
Methode
Anlegen |
Schrägagarröhrchen |
Reaktivierung |
Öffnen einer DSMZ-Stammkultur
Die Stammkulturen werden nach folgenden Schritten angelegt:
Züchten Sie in 20 ml Reagenzgläsern Ihren E. coli Stamm in 5ml LB-Medium bis zu einer O.D.600 = 1-2.

Abbildung 1: Verdünnungsreihe zur Abschätzung der Optischen Dichte (O.D.600). Die letzte Verdünnung (O.D.600=0,15) zeigt nur noch eine geringe Trübung.
Daraus legen Sie eine tiefgefrorene
Stammkultur und ein
Schrägagarröhrchen an. Abschließend üben Sie die
Reaktivierung. Für das
Öffnen/Reaktivieren von DSMZ-Kulturen gibt es eine gesondert
Anweisung (pdf, 120 KB).
Anlegen einer tiefgefrorenen Stammkultur
- Entnehmen Sie steril 2ml aus dieser Kultur und zentrifugieren Sie diese in einem sterilen Eppendorfreaktionsgefäß ab (1 min, 4000 Upm, RT). Sie können diesen Schritt auch ein-oder zweimal wiederholen, um eine höhere Bakteriendichte einzustellen.

- Verwerfen Sie den Überstand und geben Sie auf den Bakterienniederschlag 200µl 15%-iges steriles Glycerin.

- Resuspendieren Sie die Bakterienzellen im Glycerin.

- Portionieren Sie diese Suspension in 50 µl Volumina in sterile Eppendorfgefäße mit Schraubverschluss.

- Beschriften Sie das Gefäß.


- Frieren Sie diese Zellsuspensionen bei mindestens -20°C ein.

- Legen Sie eine Datenbank zu Ihren Isolaten an.

Anlegen eines Schrägagarröhrchens
- Bereiten Sie mehrere Schrägagarröhrchen für einen zu konservierenden Stamm vor.
- Erhitzen Sie LB-Agar (LB-Medium mit Zusatz von 1,5 g Agar pro 100 ml Medium), bis der Agar gelöst erscheint.
- Homogenisieren Sie diese Lösung und füllen Sie 7ml dieser Lösung in 20ml Reagenzglaser ab.

- Verschließen Sie diese Reagenzgläser mit Alu-Kappen.

- Autoklavieren Sie ihre Agar-Röhrchen (20 min, 121°C, 1bar Wasserdampfüberdruck).
- Entnehmen Sie die noch heißen Röhrchen aus dem Autoklaven und legen Sie diese Gefäße in schräger Lage auf eine Stativstange, die Sie mit Tesaband auf der Laborbank fixiert haben.

- Lassen Sie die Agarröhrchen erkalten.
- Streichen Sie auf dem erstarrten Agar mit der Impföse Ihren zu konservierenden Stammes in einer Zickzacklinie aus.

- Bebrüten Sie ihre Stammkultur für ein bis zwei Tage bei 37°C, bis Sie eine deutliche Spur aus Bakterienzellen entlang des Ausstriches erkennen können.
- Wickeln Sie um die Alukappe auf dem Reagenzglas einen Streifen Parafilm und stellen Sie diese bewachsenen Agarröhrchen in den Kühlschrank bei 4-8°C. Der Parafilm verhindert das Austrocknen der Agaroberfläche.

Reaktivierung einer tiefgefrorenen Stammkultur
- Desinfizieren Sie mit 70%-igem Ethanol die Aussenseite der Stammkulturgefäße, bevor Sie den Schraubdeckel öffnen.

- Verwenden Sie sterile Zahnstocher, die Sie mit einer abgeflammten Pinzette anfassen.

- Stechen Sie ein oder zweimal in die gefrorene Glycerin-Kultur. Notfalls tauen Sie die Glycerinkultur im Eisbad auf.

- Geben Sie den kontaminierten Zahnstocher in ein 20 ml Reagenzglas, das 5ml LB-Medium enthält.
- Inkubieren Sie diese Kultur samt Zahnstocher bei 37°C.
- Frieren Sie den Rest der Stammkultur sofort wieder ein, bevor sie aufgetaut ist.

