NUGIs Entwicklung

Nach einer Lehrerfortbildung im November 1995 wurde dem Initiator des NUGI-Projektes bewußt, dass der "einfache" Lernstoff dieser Fortbildung u.a. mangels Ausstattung nicht in den Gymnasien umgesetzt werden könnte. Daraufhin wurde 1996 mit dem Gymnasium Wiblingen (seit 2005: Albert-Einstein Gymnasium Ulm-Wiblingen) ein Modellversuch gestartet, diesen Zustand zu verbessern. Über die Jahre nahm die Zahl der NUGI-Partner kontinuierlich zu. Derzeit sind etwa zwanzig Gymnasien in diesem Netzwerk vertreten. Einige von ihnen waren oder sind assozierte Mitglieder, da sie noch nicht voll im Sinne des "NUGI-Standards" ausgestattet sind. Seit Ende 2005 besitzen jedoch alle Partner eine Basisausstattung. Im Jahr 2002 wurden für zehn Partnergymnasien jeweils ein S1-Gentechniklabor angemeldet und genehmigt. Ende 2005 ist deren Zahl auf 14 gestiegen. Damit wurde eine Evaluation der Aufbauleistung während der letzten Jahre durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Ebenfalls im Jahr 2002 konnte ein besonderer Erfolg gefeiert werden. Die Schüler Markus Schwarzländer und Matthias Forster vom Nikolaus-Kopernikus Gymnasium in Weißenhorn wurden mit NUGIs Unterstützung zu bayerischen Landesmeistern im "Jugend forscht"-Wettbewerb. Auf Bundesebene belegten Sie mit ihrem Projekt den 2. Platz. Seit 2002 wird als Fortführung des NUGIs das Ulmer Leistungszentrum für Biowissenschaften UL-Bio praktiziert. In diesem Projekt werden besonders leistungswillige und motivierte Schüler und Lehrer in einer Kleingruppe zusätzlich wissenschaftlich gefördert. So werden die durch NUGI aufgebauten Ressourcen noch besser genutzt, und die besten Schüler in einem wissenschaftsnahen Kontakt gefördert.

Seit 2005 kooperieren Grundschulen in der NUGI-Exchance Initiative mit NUGI-Partnergymnasien. NUGI bildet Mentoren aus, die dann Grundschüler in den Gymnasien unterrichten.